Zur unbewussten Reproduktion von Heteronormativität und Möglichkeiten praktischer Kritik

Rezension zu Ann-Madeleine Tietge: Make Love, Don’t Gender?! Heteronormativitätskritik und Männlichkeit in heterosexuell definierten Paarbeziehungen

Autor/innen

  • Barbara Umrath TH Köln

DOI:

https://doi.org/10.17169/ogj.2020.152

Schlagworte:

Heteronormativität, Männlichkeit, Doing Gender, Liebe, Geschlechterrolle

Abstract

Wie lassen sich heterosexuell definierte Paarbeziehungen führen, ohne dabei patriarchale Zweigeschlechtlichkeit zu (re-)produzieren? Um dieser Frage nachzugehen, führt Ann-Madeleine Tietge psychoanalytische (Subjekt-)Theorien mit (de-)konstruktivistischen Ansätzen der Geschlechterforschung zusammen und macht diese empirisch fruchtbar in Gestalt einer tiefenhermeneutischen Auswertung problemzentrierter Paar- und Einzelinterviews. Das besondere Verdienst der Studie besteht darin, unbewusste Muster der interaktiven Herstellung von Geschlecht herauszuarbeiten, die heteronormativitätskritische Absichten unterlaufen und daraus Schlüsse für alltagspraktische Veränderungsmöglichkeiten wie -bedarfe zu ziehen.

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Veröffentlicht

2020-10-08

Zitationsvorschlag

Umrath, B. (2020). Zur unbewussten Reproduktion von Heteronormativität und Möglichkeiten praktischer Kritik: Rezension zu Ann-Madeleine Tietge: Make Love, Don’t Gender?! Heteronormativitätskritik und Männlichkeit in heterosexuell definierten Paarbeziehungen. Open Gender Journal, 4. https://doi.org/10.17169/ogj.2020.152

Ausgabe

Rubrik

querelles-net: Rezensionen

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